Kapseln vs. Pads: Beste Portionskaffeemaschine ist die Cremesso Viva Elegante
0 / 5 ⌀ 0 Bewertungen: 0

Your page rank:

Mit Pad- und Kapselmaschinen gelingt auch Anfängern ein Espresso mit perfekter Crema oder ein leckerer Lungo. Die Maschinen verursachen allerdings recht viel Müll: Pro Portion muss entweder eine Kapsel oder ein Pad entsorgt werden. Pads sind dabei umweltfreundlicher als Kapseln. Wer Müll vermeiden möchte, kann befüllbare Kapseln aus Metall oder Plastik verwenden oder Eco-Kapseln aus biologisch abbaubaren Materialien nutzen. Das gelingt allerdings nur in Maschinen, die auch mit Kapseln von Fremdanbietern kompatibel sind. Welche Pad- und Kapselmaschinen wirklich gute Kaffee-Spezialitäten zubereiten, hat Stiftung Warentest geprüft (Heft 08/2020). Vor allem die Kapselmaschinen können überzeugen. Die Pad-Maschinen brühen zwar ebenfalls guten Kaffee, setzen aber Schadstoffe frei, eine Maschine wird zudem zu heiß. Die gute Nachricht: Wer eine hochwertige Portions-Kaffeemaschine kaufen möchte, muss nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Zu den Testsiegern gehört eine der günstigsten Kaffeemaschinen im Test.

Werbung: Bilder von der Amazon Product Advertising API / Beworbene Produkte (Anzeige) / Amazon-Partnerlinks.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Testsieger ist die Kapselmaschine von Cremesso

Die Cremesso Viva Elegante (etwa 115 Euro) überzeugt im Test vor allem durch ihr rasantes Tempo: Sie ist sofort einsatzbereit und brüht den schnellsten Lungo von allen Maschinen im Test. Das erste Getränk ist etwas kühl, dafür fällt die Espresso-Crema sehr feinporig aus. Praktisch ist die Extra-Spültaste. Für die beste Portions-Kaffeemaschine im Test gibt es ein recht günstiges Kapselsystem, was die laufenden Kosten gering hält. Neben Kaffee kann die Maschine auch Tee zubereiten. Das Einsetzen des Kapselbehälters und der Abtropfschale erfordern etwas Geschick. Die Gesamtnote lautet „Gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr die Cremesso Viva Elegante im Ăśberblick:
+ Technische PrĂĽfung
+ Handhabung
+ Stromverbrauch
+ Geräusch
+ Sicherheit
+ keine Schadstoffbelastung

Merkmale:
âś“ Kaffee als Kapsel verfĂĽgbar
âś“ Preis pro Espresso/ Lungo: 25/ 25 Cent
âś“ Laufende Kosten pro Jahr: 370 Euro
âś“ Kapselsystem: Cremesso
âś“ Kapseln von Fremdanbietern verwendbar
✓ Höhe x Breite x Tiefe: 24 x 13 x 34 cm
âś“ Dauer erste Tasse Espresso/ Lungo: 42/ 52 Sekunden
✓ Getränkevolumen Espresso/ Lungo: 50/ 110 ml
✓ Wassertank: 845 ml, Auslaufhöhe verstellbar


Platz 2 geht an die gĂĽnstige Kapselmaschine von K-fee One

Preis-Leistungs-Sieger im Portions-Kaffeemaschinen-Test ist die K-fee One. Der mittlere Preis beträgt 54 Euro, dafür bereitet die Kapselmaschine guten Lungo und Espresso mit feinporiger Crema zu. Die Maschine heizt sehr schnell auf und serviert den schnellsten Espresso im Test. Ein paar kleine Schwächen zeigen sich im Detail: Die Tassenauflage ist etwas hakelig und klein, der Wasserstand lässt sich nur schwer einsehen. Gebrauchte Kapseln werden mit dem Restwasser entleert und müssen herausgefischt werden. Insgesamt erhält die K-fee One die Note „Gut“.

Die Ergebnisse fĂĽr die K-fee One im Ăśberblick:
+ Technische PrĂĽfung
+ Handhabung
+ Geräusch
+ Sicherheit
+ keine Schadstoffbelastung
Stromverbrauch

Merkmale:
âś“ Kaffee als Kapsel verfĂĽgbar
âś“ Preis pro Espresso/ Lungo: 29/ 29 Cent
âś“ Laufende Kosten pro Jahr: 431 Euro
âś“ Kapselsystem: K-fee your system
âś“ Kapseln von Fremdanbietern verwendbar
✓ Höhe x Breite x Tiefe: 26 x 12 x 38 cm
âś“ Dauer erste Tasse Espresso/ Lungo: 37/ 58 Sekunden
✓ Getränkevolumen Espresso/ Lungo: 45/ 104 ml
✓ Wassertank: 805 ml, Auslaufhöhe verstellbar


Die Kapselmaschine Nespresso von De’Longhi erreicht Platz 3

Die De’Longhi Nespresso Essenza Mini (etwa 70 Euro) erhält ebenfalls die Note „Gut“. Die Kapselmaschine fällt vor allem durch ihre kompakte Bauweise auf. Sie hat den geringsten Stromverbrauch aller Pad- und Kapselmaschinen im Test und brĂĽht Espresso mit sehr feinporiger Crema. Das Kapselsystem ist allerdings relativ teuer. Passende Kapseln gibt es unter anderem in den noblen Nespresso-Boutiquen, die Maschine lässt sich aber auch mit Kapseln von Fremdanbietern verwenden.

Die Ergebnisse fĂĽr die De’Longhi Nespresso Essenza Mini im Ăśberblick:
+ Technische PrĂĽfung
+ Handhabung
+ Stromverbrauch
+ Geräusch
+ Sicherheit
+ keine Schadstoffbelastung

Merkmale:
âś“ Kaffee als Kapsel verfĂĽgbar
âś“ Preis pro Espresso/ Lungo: 39/ 41 Cent
âś“ Laufende Kosten pro Jahr: 588 Euro
âś“ Kapselsystem: Nespresso
âś“ Kapseln von Fremdanbietern verwendbar
✓ Höhe x Breite x Tiefe: 21 x 11 x 34 cm
âś“ Dauer erste Tasse Espresso/ Lungo: 66/ 81 Sekunden
✓ Getränkevolumen Espresso/ Lungo: 35/ 97 ml
✓ Wassertank: 603 ml, Auslaufhöhe verstellbar


Acht weitere Portions-Kaffeemaschinen sind „gut“, eine ist „mangelhaft“

An alle acht weiteren Kapselmaschinen im Test vergibt Stiftung Warentest die Endnote „Gut“:

  • Dazu gehört unter anderem die Krups Nespresso Essenza Mini XN1108 (etwa 70 Euro), die ebenfalls mit den Kapseln von Nespresso betrieben wird und ähnlich guten Espresso und Lungo zubereitet wie die De’Longhi.
  • Gut ist auch die Krups Nespresso Vertuo Plus XN9031 (etwa 130 Euro), die allerdings hohe laufende Kosten von 700 Euro im Jahr verursacht. Kapseln von Fremdanbietern lassen sich in der Maschine nicht verwenden, ebenso wie in der De’Longhi Nespresso Vertuo-Plus ENV155 (etwa 100 Euro).
  • GĂĽnstig und gut sind die Bosch Tassimo happy (etwa 20 Euro) und die Tchibo Cafissimo Easy (etwa 49 Euro), die beide ein recht preiswertes Kapselsystem bieten. Die Maschine von Tchibo lässt sich auch mit Fremdkapseln nutzen.

Die beiden Padmaschinen im Test können weniger überzeugen. Die Philips Senseo HD6554/68 (etwa 55 Euro) erhält die Note „Befriedigend“. Der Kaffee-Kilopreis ist der geringste unter allen Testgeräten, das führt zu geringen laufenden Kosten im Jahr. Der Stromverbrauch ist andererseits recht hoch, was auch an der langen Aufheizzeit liegt. Wichtig für Allergiker: Die Maschine setzt Nickel frei, die Grenzwerte europäischer Vorgaben werden aber noch eingehalten.

Die teuerste Kaffeepadmaschine im Vergleich, die Flytek Zip Lux (etwa 380 Euro), bewertet Stiftung Warentest lediglich als „Mangelhaft“. Die Padmaschine bereitet zwar heißen Espresso mit ausgeprägter Crema zu, bei der Pad-Entnahme lauert allerdings Verbrennungsgefahr. Nach dem Entkalken werden zudem kritische Mengen Blei freigesetzt.

Fazit: Pad- und Kapselmaschinen empfehlen sich vor allem für Wenigtrinker. Alle Pad- und Kapselmaschinen im Testbericht von Stiftung Warentest (Ausgabe 08/2020) bereiten leckere Kaffee-Spezialitäten zu. Sie verursachen allerdings auch viel Müll, die Kapselsysteme sind zudem recht teuer. Daher eignen sie sich vor allem für Menschen, die nur hin und wieder eine Tasse Espresso oder Lungo genießen möchten. Relativ günstig ist die Kaffeezubereitung mit den Testsiegern Cremesso Viva Elegante und K-fee One.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Für stets heißen Kaffee: 14 Thermobehälter im Test Gut gebrüht: 18 Filterkaffeemaschinen im Vergleich Für scharfe Klingen: 4 elektrische Messerschleifer im Vergleich 10 Kaffeemühlen im Test: Testsieger sind Westmark, Gastroback und Cloer