16 Topf-Sets im Test: Edelstahl-Töpfe von Fissler kochen am besten

ab EUR 529,00
Kommentar abgeben
Foto: Fissler | intensa Foto: Fissler | intensa

Kochtopf ist nicht gleich Kochtopf: Während einige Speisen schnell erhitzen und lange warm halten, lassen sich andere beim Kochen Zeit. Beim Kauf haben Sie die Qual der Wahl: Soll es ein Kochtopf aus Edelstahl sein? Oder doch lieber ein antihaftbeschichtetes Modell aus Aluminium? Wie sich verschiedene Topf-Sets im Test schlagen, hat Stiftung Warentest in Heft 1/2017 untersucht. Insgesamt 16 Topf-Sets mussten sich der Prüfung stellen, darunter zwölf Edelstahl-Topfsets und vier aus Aluminium. Jedes getestete Kochtopf-Set lässt sich auch für Induktion verwenden.

Zwölf Topf-Sets aus Edelstahl im Test: Fissler kocht am besten

Testsieger Fissler verteilt die Wärme besonders gleichmäßig

Foto: Fissler | intensa

Foto: Fissler | intensa

Zum Testsieger unter den Edelstahl-Töpfen kürt Stiftung Warentest das Kochtopf-Set Fissler intensa (Note „Gut“, etwa 500 Euro). Die Töpfe heizen schnell auf, verteilen die Wärme gleichmäßig und halten Speisen lange warm. Zudem sind sie einfach und sicher zu handhaben. Einzig der Energieverbrauch ist etwas hoch.

Die Ergebnisse für das Kochtopf-Set Fissler intensa im Überblick:
+ Funktion beim Kochen
+ Handhabung
hoher Energieverbrauch

Merkmale:
Topfgrößen: 16/20/24/20/16
Töpfe auch einzeln erhältlich
Platzbedarf H x B x T: 26 x 45 x 27 cm
Volumen 24er-Topf: 5,3 Liter


AMC: Das teuerste Kochtopf-Set im Test kommt auf den zweiten Platz

Das Topf-Set der AMC-Gourmetline (Note „Gut“) kostet rund 750 Euro. Damit ist es das mit Abstand teuerste Kochtopf-Set im Test. Die Töpfe überzeugen mit guter Wärmeverteilung und halten Suppen für zwei Stunden über 60 °C warm. Ein Thermometer zeigt die Temperatur unter dem Deckel an. Ferner sind die Töpfe einfach sicher und einfach zu handhaben. Der Energieverbrauch ist jedoch hoch.

Die Ergebnisse für die Töpfe der AMC-Gourmetline im Überblick:
+ Funktion beim Kochen
+ Handhabung
hoher Energieverbrauch

Merkmale:
Topfgrößen: 16/20/24
Töpfe nicht einzeln erhältlich
Platzbedarf H x B x T: 18 x 39 x 28 cm
Volumen 24er Topf: 4,5 Liter

Tipp der Redaktion

Sie suchen einen Schnellkochtopf, der besonders leicht zu handhaben und zudem sicher ist? Das ETM-Testmagazin hat sieben Modelle in die Küche gebeten. Das Ergebnis: Zwei Dampfdrucktöpfe kochen „sehr gut“ und fünf „gut“. Bester Dampfkochtopf im Test war der Fissler vitavit® premium 6 l (Note „Sehr gut“, etwa 220 Euro). Hier lesen Sie den vollständigen Testbericht.

Das Kochtopf-Set WMF Function 4 erreicht Platz 3

Foto: WMF | Function 4

Foto: WMF | Function 4

Mit gutem Bodenkontakt und einfacher Handhabung überzeugt das Kochtopf-Set WMF Funktion 4 (Note „Gut“, etwa 450 Euro). Beim Kochen überzeugen die Edelstahl-Töpfe, die Griffe werden jedoch ziemlich heiß. Außerdem ist die Temperaturverteilung am Boden nur mittelmäßig.

Die Ergebnisse für das Kochtopf-Set WMF Function 4 im Überblick:
+ Funktion beim Kochen
+ Handhabung
hoher Energieverbrauch

Merkmale:
Topfgrößen: 16/20/24/20
Töpfe auch einzeln erhältlich
Platzbedarf H x B x T: 30 x 34 x 26 cm
Volumen 24er Topf: 5,9 Liter


ELO Black Pearl punktet mit gleichmäßiger Wärmeverteilung

Foto: ELO | Black Pearl

Foto: ELO | Black Pearl

Als viertes Edelstahl-Topfset im Test erhält das ELO Black Pearl die Note „Gut“. Vier Töpfe gibt es für günstige 199 Euro. Die Kochleistung fällt zwar schlechter aus als bei den Testsiegern, dafür bieten die sicheren Töpfe eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt Stiftung Warentest.

Die Ergebnisse für das Topf-Set ELO Black Pearl im Überblick:
+ Handhabung
Funktion beim Kochen
hoher Energieverbrauch

Merkmale:
Topfgrößen: 16/20/24/16
Platzbedarf H x B x T: 28 x 43 x 26 cm
Volumen 24er Topf: 6,0 Liter


Acht Edelstahl-Topfsets sind „befriedigend“

Die Note „Befriedigend“ erhält unter anderem das Kochtopf-Set WMF Diadem Plus (etwa 200 Euro für vier Töpfe). Die Handhabung ist einfach, der dünnere Boden verteilt die Temperatur aber nicht sehr gleichmäßig und hält Speisen nicht lange warm. Befriedigende Leistung liefern auch die Topfsets

  • Silit Toskana (etwa 180 Euro / 5 Töpfe),
  • Fissler Family Line (etwa 200 Euro / 4 Töpfe),
  • Zwilling Twin Classic (etwa 250 Euro / 5 Töpfe),
  • Rösle Silence (etwa 210 Euro / 4 Töpfe) und
  • Le Creuset 3-ply (etwa 500 Euro / 5 Töpfe).

Alle schwächeln bei der Temperaturverteilung und der Handhabung. Bei Fissler, Rösle und Le Creuset werden zudem die Griffe sehr heiß. Das Topf-Set Schulte-Ufer Loop (etwa 165 Euro / 4 Töpfe) kocht am schnellsten: drei Liter Wasser brodeln nach zwölf Minuten. Die Temperaturverteilung ist jedoch nicht gleichmäßig, die Töpfe und Deckel sind eher unhandlich. Die Tefal-Töpfe brauchen rund 21 Minuten, um drei Liter Wasser zu kochen.


Die Kochtopf-Sets aus Aluminium schneiden weniger gut ab

ELO Lava setzt sich als Testsieger durch

Foto: ELO | Lava

Foto: ELO | Lava

Kein einziges der Aluminium-Topf-Sets im Test erhält eine bessere Note als „Befriedigend“. Auf den ersten Platz wählt Stiftung Warentest das Topf-Set ELO Lava (etwa 150 Euro / 4 Töpfe). Die Hitze verteilt sich beim Kochen sehr gleichmäßig, dank der Beschichtung brennt nichts an. Allerdings kühlen die Speisen schnell ab.

Die Ergebnisse für das Elo Lava im Überblick:
+ Handhabung
Funktion beim Kochen
hoher Energieverbrauch

Merkmale:
Topfgrößen: 16/20/24/16
Platzbedarf H x B x T: 19 x 43 x 26 cm
Volumen 24er Topf: 4,4 Liter


Ballarini: Mehrere Topf-Sets waren unbrauchbar

Mit der Note „Befriedigend“ schneiden auch das Kochtopf-Set WMF Bueno Induktion (etwa 300 Euro / 4 Töpfe) und das KHG Paula ab. Letzteres ist mit 59 Euro für sechs Töpfe das günstigste Kochtopf-Set im Test. Beide verteilen die Wärme gleichmäßig, Speisen kühlen jedoch schnell ab. Die Griffe der KHG-Töpfe werden zudem sehr heiß. Nur die Note „Mangelhaft“ gibt es für das Ballarini Taormina Topfset (etwa 200 Euro / 3 Töpfe). Stiftung Warentest bemängelt, mehrmals nicht intakte Töpfe erhalten zu haben. Die gute Nachricht: Jedes Aluminium-Set lässt sich als Kochtopf-Set für Induktion einsetzen, die Edelstahlbeschichtung am Boden erkennt das elektromagnetische Kochfeld.

Kochtopf kaufen – Edelstahl oder Aluminium?

  • Ein Kochtopf aus Edelstahl heizt schneller auf als ein Kochtopf aus Aluminium. Edelstahl-Töpfe können zudem die Wärme länger speichern.
  • Ein Kochtopf aus Aluminium bietet eine sehr gute Wärmeverteilung und erhitzt Speisen gleichmäßig.
  • Aluminium-Töpfe sind antihaftbeschichtet. Das erleichtert die Reinigung.
  • Einen beschichteten Kochtopf aus Aluminium sollten Sie nie länger als drei Minuten leer erhitzen, da sich sonst die Beschichtung zersetzt und giftige Dämpfe frei werden.
  • Ein Kochtopf-Set für Induktion braucht einen magnetisch leitfähigen Boden. Achten Sie beim Kauf auf einen entsprechenden Hinweis.
  • Ob ein Kochtopf aus Edelstahl oder aus Aluminium: Vereinbaren Sie beim Kauf ein Rückgaberecht.

Fazit: Es lohnt sich, in gute Töpfe zu investieren. Ein hoher Preis und ein Markenname garantieren jedoch keine Qualität. Das zeigt der Kochtopf-Test der Stiftung Warentest (Heft 1/2017).

Ihre Meinung zu "16 Topf-Sets im Test: Edelstahl-Töpfe von Fissler kochen am besten"

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *