8 Fahrradhelme für Kinder und Jugendliche im Vergleich des ADAC

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Foto: Limar | Kinder-Radhelm 242 Foto: Limar | Kinder-Radhelm 242

Dass ein Fahrradhelm bei einem Unfall schwere Kopfverletzungen verhindern kann, dürfte allgemein bekannt sein. Kinder und Jugendliche lassen sich von diesem Argument allerdings wenig überzeugen. Für sie zählt vor allem der optische Aspekt. Doch bieten die stylischen Skater- und Freestyle-Helme genauso guten Unfallschutz wie ihre klassischen Pendants? Der ADAC hat den Test gemacht und acht Fahrradhelme für Kids und Jugendliche hinsichtlich Unfallschutz, Komfort und Trageeigenschaften sowie Erkennbarkeit, Handhabung und Schadsstoffabgabe verglichen.

Das Ergebnis: Mit dem Testsieger Limar 242 (Note „Gut“, ab 27 Euro, hier erhältlichLimar 242 bei Amazon) und dem KED Meggy Originals (Note „Gut“, ab 20 Euro, hier erhältlichKED Meggy Originals bei Amazon) führen zwei klassische Fahrradhelme den Test an. Die beiden Modelle überzeugten mit „guten“ Leistungen in den Kategorien Unfallschutz, Komfort und Trageeigenschaften, Erkennbarkeit sowie Handhabung. Im Testfeld Schadstoffabgabe vergaben die Tester die Note „Sehr gut“.

Auf Platz drei und vier folgen zwei Freestyle-Helme: Uvex Kid 3 (Note „Befriedigend“, ab 20 Euro, hier erhältlichUvex Kid 3 bei Amazon) und Abus Scraper Kid (Note „Befriedigend“, ab 25 Euro, hier erhältlichAbus Scraper Kid bei Amazon). Der Kinderhelm Uvex Kid 3 bietet einen „guten“ Unfallschutz, ist einfach zu handhaben und gibt keine Schadstoffe ab. Der Abus Scraper Kid hingegen ist zwar einfach zu handhaben, gut zu erkennen und gibt keine Schadstoffe ab, aber in Sachen Unfallschutz reichte es nur für ein „Befriedigend“.

Die hinteren Ränge teilen sich zwei klassische und zwei Freestyle-Helme. Zusammenfassend erreichten zwei klassische Fahrradhelme für Kinder und Jugendliche im Test die Note „Gut“, zwei Freestyle-Helme das Urteil „Befriedigend“ und zwei klassische sowie zwei Freestyle-Helme ein „Ausreichend“.

Fazit: „Freestyle-Helme können sicher sein, auch wenn die klassischen Helme besonders beim Unfallschutz, beim Komfort und der Belüftung momentan vorne liegen“, schreibt der ADAC. Genaue Informationen zum Fahrradhelm-Test des ADAC gibt es unter adac.de. Ein weiterer Testbericht über Fahrradhelme für Kinder und Jugendliche findet sich auf dieser Seite.

Hinweis: Nach einer Entscheidung des schleswig-holsteinischen Oberlandesgerichts haben Radfahrer, die keinen Kopfschutz tragen, bei einem Sturz nach dem Zusammenstoß mit einem anderen Verkehrsteilnehmer eine Mitschuld — auch dann, wenn sich der Unfallgegner verkehrswidrig verhalten hat.

ADAC-Test Fahrradhelme für Kinder und Jugendliche

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