Sensitiv-Zahnpasta im Test: Friscodent Sensitive von Aldi ist Testsieger

Foto: Sensodyne Foto: Sensodyne

Schmerzempfindliche Zähne sind unangenehm und schränken die Lebensqualität ein. Spezielle Sensitiv-Zahncremes sollen Abhilfe schaffen. Doch welche Zahnpasta für schmerzempfindliche Zähne ist wirklich gut? Stiftung Warentest hat in Ausgabe 11/2013 den Test gemacht. 19 Sensitiv-Zahnpasten hat das Verbrauchermagazin unter die Lupe genommen, davon zehn Produkte mit niedrigem Abrieb und neun mit mittlerem Abrieb. Beste Sensitiv-Zahnpasta im Test war die Friscodent Sensitive von ALDI Süd mit geringem Abrieb. Der preiswerte Testsieger beugt sehr gut gegen Karies vor und schützt vor Schmerzempfindlichkeit. Verfärbungen entfernt die Zahnpasta aber nur mäßig.

Foto: Stiftung Warentest

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Silber teilen sich die K-Classic Dental sensitiv von Kaufland und die Sensodyne mit Fluorid (jeweils geringer Abrieb). Die K-Classic Dental sensitiv von Kaufland überzeugte mit sehr gutem Kariesschutz. Zudem enthält die Sensitiv-Zahnpasta Kaliumnitrat für sensible Zähne und einen Wirkstoff gegen Zahnstein. Verfärbungen werden nur „befriedigend“ entfernt.

Die vergleichsweise teure Sensodyne-Zahncreme mit Flourid (ab 4,39 Euro, hier erhältlichSensodyne mit Fluorid bei Amazon) glänzte mit Kaliumnitrat zum Schutz vor Schmerzempfindlichkeit und sehr guter Kariesprophylaxe im Zahnpasta-Test der Stiftung Warentest. Verfärbungen lassen sich mit der Zahnpasta jedoch nur „befriedigend“ entfernen. Bronze ging an die Eurodont Soft & Sensitive (geringer Abrieb) von ALDI Nord. Stiftung Warentest zufolge ist die Zahnpasta sehr gut gegen Karies. Das enthaltene Kaliumnitrat schütze schmerzempfindliche Zähne. Allerdings seien keine Wirkstoffe gegen Plaque und Parodontitis deklariert.

Die Sensitiv-Zahnpasten Sensident Sensitiv von Müller, elmex sensitive mit Aminfluorid (ab 2,88 Euro, hier erhältlichElmex sensitive mit Aminfluorid bei Amazon) sowie Dontodent sensitive von dm und Lacalut extra sensitive erreichten auch die Gesamtnote „Gut“ (alle mit geringem Abrieb). Sieben Zahnpasten für schmerzempfindliche Zähne schnitten mit der Note „Befriedigend“ ab und vier mit einem „Mangelhaft“. Grund für die schlechte Bewertung waren fehlender Kariesschutz oder falsche Werbeaussagen.

Fazit: Stiftung Warentest empfiehlt eine Zahnpasta mit niedrigem Abrieb bei schmerzempfindlichen Zähnen durch freiliegende Zahnhälse. Außerdem muss eine gute Zahn­creme vor allem Karies vorbeugen. Was hartnäckige Verfärbungen anbelangt, hilft nur eine professionelle Zahnreinigung. Genaue Infos zum Sensitiv-Zahnpasta-Test der Stiftung Warentest gibt es in der Ausgabe 11/2013 und online unter test.de.

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