Katzenfutter im Test: Stiftung Warentest findet drei Feuchtfutter „sehr gut“

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Damit Katzen lange gesund und munter bleiben, benötigen sie das richtige Futter. Doch welches Katzenfutter enthält alle wichtigen Nährstoffe und ist somit gut? Stiftung Warentest ist dieser Frage nachgegangen und hat in Heft 3/2014 insgesamt 33 Feuchtfutter unter die Lupe genommen – darunter preisgünstige Produkte von Discountern, teure Markenfutter, zwei Bio-Katzenfutter und ein vegetarisches Futter für Katzen und Hunde. Das Ergebnis: Lediglich sieben Katzenfutter im Test erreichten die Note „Sehr gut“ oder „Gut“. Zehn Futter schnitten mit einem „Befriedigend“ ab. 15 Produkte können den geliebten Vierbeiner sogar krank machen.

Foto: tankist276 | Fotolia

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Bestes Katzenfutter im Test war das K-Classic von Kaufland (Zarte Häppchen in feiner Sauce mit Truthahn & Leber). Der Testsieger enthalte alle wichtigen Nährstoffe und sei frei von Schadstoffen. Zudem sei die empfohlene Futtermenge so berechnet, dass schlanke Katzen davon satt, aber nicht dick werden. Auch gebe es auf der Dose den Hinweis, dass übergewichtige Tiere weniger Futter brauchen. Platz 2 belegt Kitekat (Mit Geflügel und Wild in Gelee)Kitekat bei Amazon, gefolgt von Coshida/Lidl (Feinste Stückchen in Sauce mit Rind). An diesen beiden Produkten hatten die Tester ebenfalls nichts zu beanstanden.

Das Qualitätsurteil „Gut“ erhielten Sheba (Sauce Specialé mit Putenhäppchen in heller Sauce)Sheba bei Amazon, Hill’s Science Plan Adult 1-6 (Stückchen in Sauce Huhn), Gut & Günstig/Edeka (Zarte Stückchen mit Geflügel in feiner Sauce) und Purina One Adult (Natural Balance mit Rind, Karotten und Zucchini). Sheba und Hill’S bieten eine sehr gute ernährungsphysiologische Qualität und versorgen Katzen mit allem, was sie brauchen. Nur in puncto Fütterungsempfehlungen gab es für Hill’s Punktabzug. Sie seien zu wenig differenziert. Für übergewichtige Katzen seien die Portionen zu großzügig bemessen.

15 Katzenfutter können Katzen auf Dauer krank machen

Nicht empfehlenswert hingegen sind unter anderem Felix (Mit Rind und Huhn in Gelee), Royal Canin (Gravy Instinctive kleine Stückchen in Soße) und das Bio-Katzenfutter Defu (Huhn Paté Mit Karotten & Kartoffeln sensitiv). Letzteres enthalte nicht genug Vitamin A, Aminosäuren und Spurenelemente. Außerdem sei zu viel Phosphor enthalten, was die Nieren schädigen kann. Ausführliche Informationen zum aktuellen Katzenfutter-Test inklusive aller Testkandidaten und Noten gibt es in der Stiftung Warentest, Ausgabe 3/2014, und online unter test.de. Einen Testbericht über Hundefutter finden Sie hier.

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