Fitness-Armbänder von NIKE, Jawbone und Fitbit auf dem Prüfstand

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Foto: Fitbit | Fitness-Armband Flex Foto: Fitbit | Fitness-Armband Flex

Zahlreiche Hersteller locken mit Fitness-Armbändern, die zu mehr körperlicher Aktivität anregen sollen. Die kleinen Geräte messen Bewegungen, zeichnen diese auf und geben Informationen über zurückgelegte Schritte und verbrannte Kalorien. Doch können diese kleinen Armbänder wirklich zu mehr Bewegung motivieren? Oder sind sie am Ende nicht mehr als ein schickes Lifestyle-Accessoire? Computer-Bild hat den Test gemacht und drei Fitness-Armbänder unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Kein Fitness-Armband im Vergleich erreichte die Note „Gut“ oder „Sehr gut“. 

Foto: NIKE | NIKE+ Fuelband

Foto: NIKE | NIKE+ Fuelband

Das NIKE+ Fuelband (ab 40 Euro, hier erhältlichNIKE+ Fuelband bei Amazon) sei zwar schick, könne aber nichts außer Bewegungen schätzen und hübsch leuchten, schreiben die Tester. Bei der Schrittzählung habe das Fitness-Armband von NIKE sogar um ganze 24 % daneben gelegen. Außerdem könne man mit dem NIKE+ nur schrittbasierte Sportarten betreiben und keine anderen sportlichen Aktivitäten per App oder Software nachladen. Die Ernährung und andere Parameter berücksichtigen nur das Jawbone Up und das Fitbit Flex – aber erst nach mühseliger Handarbeit.

Auch was den Datenschutz anbelangt gab es Kritik: So erfordert jedes Fitness-Armband eine Anmeldung beim Hersteller. Beim Fitbit Flex (etwa 50 Euro, hier erhältlichFitbit Flex bei Amazon) und NIKE+ Fuelband landen die gesammelten Daten in der Cloud. Fitbit räumt sich allerdings sehr weitgehende Weitergabemöglichkeiten an Dritte ein. NIKE hingegen besitzt keine für Deutschland gültigen Datenschutzbestimmungen. Das Jawbone Up speichert die Daten ausschließlich auf dem Smartphone.

Das NIKE+ Fuelband hat immerhin in puncto Design und Handhabung geglänzt. Das Fitbit punktete mit sehr vielen möglichen Zielvorgaben und guter Überwachung der Aktivität. Zusammenfassend erreichte ein Fitness-Armband im Test das Qualitätsurteil „Befriedigend“, und zwar das Fitbit Flex. Das zweitplatzierte Jawbone Up und das NIKE+ Fuelband müssen sich mit der Note „Ausreichend“ zufrieden geben. Mehr Infos zum Fitness-Armband-Test der Computer Bild gibt es in Heft 16/2013 und online unter computerbild.de.

Fazit der Tester: „Die bunten Armbänder ersetzen keine Pulsuhr und sind aufgrund ungenauer Messwerte nur eingeschränkt benutzbar.“ Welche Pulsuhr die richtige für Sie ist und welche Modelle im Test gut abschneiden, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

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