Die besten Espresso-Vollautomaten aus dem Test von Stiftung Warentest

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Foto: De'Longhi | Autentica Foto: De'Longhi | Autentica

Stiftung Warentest hat in der Dezember-Ausgabe 2014 Espresso-Vollautomaten geprüft. Insgesamt elf Modelle mussten sich beweisen, darunter eine Baugleichheit und zehn Geräte mit One-Touch-Funktion für die automatische Zubereitung von Cappuccino oder Latte macchiato. Das Ergebnis ist erfreulich: So erreichten acht Espresso-Vollautomaten im Test die Gesamtnote „Gut“. Den Titel „Testsieger“ vergab das Verbrauchermagazin an die De’Longhi Autentica Cappuccino ETAM 29.660.SB (etwa 800 Euro, hier erhältlichDe’Longhi Autentica bei Amazon) und die Philips Saeco Moltio HD8769.

De’Longhi und Philips teilen sich den Testsieg

Foto: De'Longhi | Autentica

Foto: De’Longhi | Autentica

Der Kaffeevollautomat von De’Longhi mache guten Espresso und Milchschaum, schreiben die Tester. Außerdem arbeitet die Maschine zuverlässig und bietet eine große Vielfalt an Getränken wie Caffé Latte, Flat White und Filterkaffee. Nur der Bohnenbehälter ist etwas klein und die Milchdüse sitzt zu dicht am Milchbehälter, sodass sich breite Tassen schlecht unterstellen lassen.

Der Espressoautomat Saeco Moltio HD8769 von Philips (um 630 Euro, hier erhältlichSaeco Moltio HD8769 bei Amazon) brüht guten und vergleichsweise starken Espresso. Das Bohnenfach ist ausreichend groß und gut zu füllen; vier Standardgetränke können einfach per Taste gewählt werden. Die Voreinstellungen sind allerdings mühsam zu ändern und nicht speicherbar. Hinzu kommt, dass die Milchdüse zum Reinigen zerlegt werden muss, was unpraktisch ist.

Platz 2 teilen sich der Kaffeevollautomat Bosch VeroSelection 300 TES80353DE (um 1.000 Euro, hier erhältlichBosch VeroSelection 300 TES80353DE bei Amazon) und der baugleiche Siemens EQ.8 Series 300 (um 930 Euro, hier erhältlichSiemens EQ.8 Series 300 bei Amazon). Die beiden Modelle arbeiten Stiftung Warentest zufolge sehr leise und schnell. Zudem lassen sich Getränke einfach einstellen und bis zu sechs Nutzerprofile speichern. Im Gegenzug sind die Kaffeevollautomaten mit einem langen, schmalen Wassertank ausgestattet, der gegebenenfalls nicht unter jeden Wasserhahn passt, und der Milchbehälter ist optional erhältlich.

Auch die Espresso-Vollautomaten Jura Impressa A5 (um 1.000 Euro, hier erhältlichJura Impressa A5 bei Amazon), Miele CM 6100 (um 900 Euro, hier erhältlichMiele CM 6100 bei Amazon), Nivona CafeRomatica NICR 767 (etwa 800 Euro, hier erhältlich) und der günstige Severin Piccola Premium KV 8061 (um 400 Euro, hier erhältlichSeverin Piccola Premium KV 8061 bei Amazon) wurden von Stiftung Warentest für „gut“ befunden. Welche Vor- und Nachteile diese Maschinen bieten, zeigt die folgende Übersicht:

Testsieger De’Longhi Autentica Cappuccino ETAM 29.660.SB
+ Espresso und Milchschaum
+ kurze Aufheizzeit
+ zuverlässig
+ sicher
+ Stromverbrauch
kleiner Bohnenbehälter
Milchdüse sitzt zu dicht am Milchbehälter

Testsieger Philips Saeco Moltio HD
+ Espresso und Milchschaum
+ kurze Aufheizzeit
+ zuverlässig
+ Stromverbrauch
Düse für heißes Wasser lässt sich während des Betriebs abnehmen
Milchdüse muss zum Reinigen zerlegt werden

Bosch VeroSelection 300 TES80353DE/ Siemens EQ.8 Series 300
+ Milchschaum
+ sehr kurze Aufheizzeit
+ zuverlässig
+ Stromverbrauch
langer, schmaler Wassertank, der ggf. nicht unter jeden Wasserhahn passt
Milchbehälter optional erhältlich
Deckel der Brühgruppe hat sich verzogen

Jura Impressa AS
+ Espresso und Milchschaum
+ kurze Aufheizzeit
+ zuverlässig
+ Stromverbrauch
keine separate Zubereitung von Milch und heißem Wasser
sehr kleiner Tresterbehälter
Milchbehälter optional erhältlich

Miele CM 6100 obsw
+ Espresso
+ kurze Aufheizzeit
+ Handhabung
+ zuverlässig
macht kein heißes Wasser
Bohnenfach hat sehr kleine Öffnung
Milchbehälter optional erhältlich
Deckel der Brühgruppe hat sich verzogen

Nivona CafeRomatica NICR 767
+ Espresso und Milchschaum
+ kurze Aufheizzeit
+ Handhabung
+ zuverlässig
kein Netzschalter

Severin Piccola Premium KV 8061
+ Espresso
+ kurze Aufheizzeit
+ Handhabung
+ zuverlässig
kein Heißwasserbezug für Tee
kleiner Bohnenbehälter
Entkalken dauert 45 Minuten

Die übrigen drei Kaffeevollautomaten im Test (getestete Geräte bis 500 Euro finden sich hier) schnitten mit der Gesamtnote „Befriedigend“ ab. Ausführliche Informationen zum Testbericht gibt es in der Ausgabe 12/2014 der Stiftung Warentest. Einen Ratgeber zum Thema Kaffee- und Espressomaschinen finden Sie auf dieser Seite. Welche Espressobohnen im Test überzeugen, lesen Sie hier.

Den Kaffeevollautomaten richtig einstellen

  • Je feiner der Mahlgrad, desto kräftiger der Kaffee und dunkler die Crema.
  • Je höher die Wassermenge, desto voluminöser die Crema. Allerdings lässt bei viel Wasser die Intensität des Kaffees nach.
  • Bei einigen Geräten lassen sich die Einstellungen speichern, sodass jeder seinen Lieblingskaffee programmieren und auf Knopfdruck zubereiten lassen kann.

Reinigung und Pflege

  • Den Kaffeevollautomaten regelmäßig reinigen und entkalken.
  • Das Milchsystem nach jeder Anwendung spülen.
  • Tresterbehälter, Wassertank und Tropfschale regelmäßig leeren und außerhalb des Geräts trocknen.
  • Sofern kein Reinigungsprogramm verbaut ist, hin und wieder die Brühgruppe herausnehmen und mit speziellen Reinigungsmitteln säubern.

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