Stiftung Warentest prüft E-Reader: 2 Geräte erhalten die Note „Sehr gut“

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Welcher E-Book-Reader bietet eine gute Bildqualität, ist vielseitig und einfach zu handhaben? Stiftung Warentest hat in Heft 2/2015 acht E-Book-Reader mit E-Paper-Display auf den Prüfstand gestellt, darunter zwei Kindle mit Amazon-Kopierschutz und sechs Modelle mit Adobe-Kopierschutz. Das Ergebnis ist erfreulich: sieben E-Reader im Test schnitten mit dem Urteil „Gut“ oder „Sehr gut“ ab. Absoluter Spitzenreiter war der Amazon Kindle Voyage mit 3 GB Speicher (Note „Sehr gut“, etwa 190 Euro, hier erhältlichAmazon Kindle Voyage). Der E-Book-Reader punktete mit der besten Handhabung und „sehr guter“ Bildqualität im Vergleichstest. Zudem ist der Kindle Voyage vielseitig und hat einen „sehr guten“ Akku. Mit an Bord sind Hintergrundbeleuchtung und haptisches Feedback durch Vibrations-Funktion. Manko: Der Kindle Voyage stellt nur kopiergeschützte Bücher von Amazon dar — und unterstützt die Formate Mobipocket und AZW.

Tolino Vision 2 nur knapp hinter Amazon Kindle Voyage

Foto: Kobo | Aura HD

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Zweitbester E-Book-Reader im Test war der Tolino Vision 2 mit 2,1 GB Speicher (Note „Sehr gut“, um 130 Euro, hier erhältlichTolino Vision 2 bei Amazon). Das Gerät überzeugte insbesondere mit „sehr guter“ Bildqualität und vielen Besonderheiten, z. B. Hintergrundbeleuchtung, Übersetzungsfunktion, Klopf-Funktion zum Umblättern und kostenlose Nutzung von Telekom-Hotspots.

Weiterhin ist der E-Reader von Tolino wasserfest und verfügt über einen „sehr guten“ Akku. Der Tolino unterstützt die Formate Epub sowie PDF reflow. Amazons E-Bücher stellt der E-Reader nicht dar.

Bronze teilen sich die E-Reader Kobo Aura H2O und Pocketbook Touch Lux 2 (jeweils Note „Gut“). Der wasserfeste Kobo Aura H2O (um 180 Euro, hier erhältlichKobo Aura H2O bei Amazon) glänzte mit der besten Bildqualität im Test, „guter“ Handhabung und „sehr gutem“ Akku. Außerdem bietet der E-Reader 3,2 GB Speicher, der über microSD erweitert werden kann. Das Gerät unterstützt die Formate Epub und Mobipocket.

Der Pocketbook Touch Lux 2 (um 110 Euro, hier erhältlichPocketbook Touch Lux 2 bei Amazon) hingegen ist sehr vielseitig: Er könne Bücher auch per E-Mail empfangen und Dateien über den Online-Speicherdienst Dropbox laden, schreibt Stiftung Warentest. Auch unterstützt er zahlreiche Buchformate, z. B. Epub, Mobipocket und PDF reflow.

Diese E-Reader schnitten ebenfalls mit der Note „Gut“ ab:

Icarus Illumina E653 (um 120 Euro, hier erhältlich)
+ Bildqualität
+ Handhabung
+ Vielseitigkeit
+ Konstruktion
+ Akku
Bücher laden aus anderen Quellen mit/ohne Kopierschutz
Merkmale: 1,9 GB (erweiterbar), unterstützt Epub, Mobipocket und PDF reflow

Pocketbook Inkpad (um 190 Euro, hier erhältlich)
+ Bildqualität
+ Bücher laden
+ Vielseitigkeit
+ Konstruktion
+ Akku
Handhabung
Merkmale: 3,2 GB (erweiterbar), unterstützt Epub, Mobipocket, PDF reflow und MP3

Amazon Kindle WP63GW (um 80 Euro, hier erhältlich)
+ Bildqualität
+ Handhabung
+ Vielseitigkeit
+ Konstruktion
+ Akku
Bücher laden aus anderen Quellen nicht möglich
Merkmale: 3,0 GB, unterstützt Mobipocket und AZW

Der E-Book-Reader Icarus Excel E1051 erreichte als einziger Testkandidat die Gesamtnote „Befriedigend“. Das Gerät schwächelte in puncto Bildqualität, Bücher laden, Handhabung sowie Konstruktion und Akku. Lediglich im Testfeld „Vielseitigkeit“ glänzte der Icarus Excel E1051 mit „sehr guten“ Leistungen. Detaillierte Informationen zum Testbericht gibt es in Ausgabe 2/2015 der Stiftung Warentest und online unter test.de. Weitere E-Book-Reader-Tests finden sich hier.

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