Buntstifte im Test: Öko-Test prüft Stifte auf Inhaltsstoffe

Foto: Bic Kids | Buntstifte Ecolutions Evolution Triangle Foto: Bic Kids | Buntstifte Ecolutions Evolution Triangle

Kinder nehmen beim Malen schon mal gedankenverloren Filz- und Buntstifte in den Mund. Um so wichtiger ist es, dass die Stifte frei von Schadstoffen sind. Öko-Test hat in Ausgabe 10/2011 Buntstifte geprüft und verraten, welche man seinen Kindern bedenkenlos zum Malen geben kann. Insgesamt 20 Packungen Buntstifte hat das Verbrauchermagazin gekauft und ins Labor geschickt. Das Ergebnis ist erschreckend: Nur zwei Packungen Buntstifte überzeugen mit der Note „Sehr gut“ bzw. „Gut“. Alle anderen Buntstifte im Test mussten sich mit einem „befriedigenden“, „ausreichenden“ oder „ungenügenden“ Testergebnis zufrieden geben.

Viele Buntstifte enthalten Schadstoffe

Testsieger wurden die Bic Kids Ecolutions Evolution Triangle (Note „Sehr gut“, ab 3 Euro, hier erhältlichBic Kids Ecolutions Evolution Triangle), denn sie enthalten weder Schadstoffe noch bedenkliche Inhaltsstoffe. Den 8 Farb Mammut Super Dicke Buntstifte/sechskantig hingegen konnten zwar halogenorganische Verbindungen nachgewiesen werden, dennoch erhielten die Buntstifte eine „gute“ Gesamtnote. Von den Idena Dreikantbuntstifte „Dickkern“ ist abzuraten. Laut Testbericht enthalten die Buntstifte mehr als 1000 Milligramm des Phthalatweichmachers DiBP, der mit dem in Spielzeug verbotenen DBP vergleichbar ist.

Zu den Buntstiften mit einem „befriedigenden“ Gesamtergebnis gehören die

  • Herlitz 10 Buntstifte Jumbo, sechskantig,
  • Lamy 4 Plus Farbstifte mit superdicker Mine, dreikantig und
  • Pelikan Dicke Buntstifte, dreikantig.

Sie enthalten halogenorganische Verbindungen und den Ersatzweichmacher ATBC. Weitere Informationen zum Testbericht gibt es in Ausgabe 10/2011 der Zeitschrift Öko-Test.

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