GTÜ testet Poliermaschinen fürs Auto: Nur eine erhält das Prädikat „sehr empfehlenswert“

Foto: Flex | Poliermaschine PE 14-2 Foto: Flex | Poliermaschine PE 14-2

Der Lack Ihres Autos ist matt, stumpf und verkratzt? Dann wird es Zeit für eine ordentliche Politur. Welche Poliermaschine Ihren Pkw in neuem Glanz erstrahlen lässt und dabei einfach zu handhaben ist, zeigt ein Test der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung. Zehn Poliermaschinen hat die amtlich anerkannte Überwachungsorganisation getestet, darunter zwei Exzentermaschinen für etwa 30 Euro und acht Rotationsmaschinen zwischen 60 und 390 Euro. Das Ergebnis: Eine Poliermaschine im Test erhält das Prädikat „sehr empfehlenswert“ – die Rotationsmaschine Flex PE 14-2.

Testsieger Flex PE 14-2 als einziger „sehr empfehlenswert“

Der Testsieger Flex PE 14-2 besticht mit Bestwerten in den Disziplinen Anwendung und Wirkung: So verfügt die Poliermaschine über reichlich Kabel, damit vernünftig an der Karosserie gearbeitet werden kann. Der Polierteller und die Polierpads haben Idealmaß, sodass sich auch kompliziert geformte Autoteile mühelos polieren lassen. Das Ergebnis ist ein glatter, glänzender Lack ohne Kratzer. Einziger Wermutstropfen: Die Flex PE 14-2 kostet 390 Euro (hier erhältlichFlex PE 14-2 bei Amazon) und ist somit die teuerste Poliermaschine im Test.

Die Poliermaschine Flex PE 14-2 im Einsatz

Drei Poliermaschinen sind „empfehlenswert“

Platz 2 im aktuellen Poliermaschinen-Test der GTÜ teilen sich die „empfehlenswerten“ Rotationsmaschinen Kunzer 7 PM 03 und Makita 9227CB. Die Poliermaschine von Makita (etwa 388 Euro, hier erhältlichMakita 9227CB bei Amazon) verfügt über ein langes Kabel, einen flexiblen Polierteller und ausreichend große Polierpads. Das Ergebnis ist fast genauso gut wie beim Testsieger Flex PE 14-2. Die Kunzer-Poliermaschine erhält zusätzlich den Titel „Preis-Leistungssieger“. Sie liefere in puncto Polierwirkung und Kratzerentfernung ebenso gute Ergebnisse wie die Flex, koste mit 118 Euro aber ein Drittel weniger, schreiben die Tester. Folglich empfiehlt sich die Kunzer 7 PM 03 (hier erhältlichKunzer 7 PM 03 bei Amazon) besonders für Amateure oder den semi-professionellen Einsatz, die weniger Wert auf eine einfache Handhabung, viele Einstellmöglichkeiten und sehr gute Laufeigenschaften legen.

Auf Rang 3 folgt die ebenfalls „empfehlenswerte“ Rotationsmaschine Krauss Superpolish P7 (etwa 160 Euro, hier erhältlichKrauss Superpolish P7 bei Amazon). Dieser Testkandidat überzeugt mit soliden Leistungen in den Disziplinen Anwendung und Wirkung. Was die Ausstattung anbelangt, schwächelt die Krauss Superpolish P7. Von den übrigen sechs Poliermaschinen im Test sind vier „bedingt empfehlenswert“ und zwei „nicht empfehlenswert“. Grund ist vor allem die schwache Polierleistung. Weitere Informationen zum Test finden Sie online unter gtue.de. Die einzelnen Ergebnisse entnehmen Sie der Tabelle. Tipps zum Thema Auto-Lack reinigen und pflegen finden Sie auf dieser Seite. Welche Autopolituren im Test überzeugen erfahren Sie hier.

Grafik: GTÜ

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