Für gepflegtes Grün: Stiftung Warentest testet 11 Akku-Rasenmäher

ab EUR 443,95
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Foto: Bosch | Rotak 37 LI Foto: Bosch | Rotak 37 LI

Ein gut gepflegter Rasen ist der Stolz des Gärtners. Wer beim Rasenmähen kein störendes Kabel im Weg haben möchte, sollte einen Akku-Rasenmäher kaufen. Die akkubetriebenen Modelle sind nicht nur mobiler als ihre kabelgebundene Konkurrenz, sie arbeiten oft auch leiser. Um Hobbygärtnern die Auswahl zu erleichtern, mussten sich elf Akku-Rasenmäher im Test der Stiftung Warentest (Heft 4/2017) bewähren. Dem Vergleich stellten sich Geräte mit 37 bis 42 cm Schnittbreite, die sich laut Herstellerangaben für Flächen zwischen 270 und 600 m² eignen. Testsieger wird der Akku-Rasenmäher von Viking, eine preiswerte Alternative stellt der Akku-Rasenmäher von Ryobi dar.

11 Akku-Rasenmäher im Vergleich: Vier erhalten das Urteil „Gut“

Der Akku-Rasenmäher von Viking bietet die komfortabelste Handhabung

Der Viking MA 339 C (hier kaufen) gehört mit einem Preis von 700 Euro zu den teureren Rasenmähern im Vergleich der Stiftung Warentest. Durch seine besonders komfortable Handhabung macht sich der Akku-Rasenmäher von Viking jedoch bezahlt. Er mäht auch hohes Gras gut und schneidet als bester Rasenmäher in der Kategorie Gesundheit und Umwelt ab. Zudem arbeitet er angenehm leise. Stiftung Warentest vergibt die Note „Gut“ und ernennt den Akkumäher zum Testsieger.

Die Ergebnisse des Viking MA 339 C (Set) im Überblick:
+ Mähen
+ Handhabung
+ Haltbarkeit
+ Gesundheit und Umwelt
+ Sicherheit

Merkmale:
Preis für Ersatzakku: 219 Euro
Schnittbreite 37/38 cm
Schnitthöhe bis 80 mm
Volumen des Fangbehälters: 40 Liter
mit Füllstandsanzeige
Maße zusammengeklappt (LxBxH): 73 x 43 x 64 cm


Der Akku-Rasenmäher von Bosch mäht am besten

Foto: Bosch | Rotak 37 LI

Foto: Bosch | Rotak 37 LI

Der Bosch Rotak 37 LI (etwa 450 Euro) ist der leichteste der Akku-Rasenmäher im Vergleich. Er überzeugt durch die beste Mähleistung im Test auch bei feuchtem Rasen. Der Akkufachdeckel lässt sich jedoch etwas schwer öffnen, den Fangbehälter zu leeren ist umständlich. Eine Füllstandsanzeige fehlt beim Akku-Rasenmäher von Bosch. Auch er erhält das Gesamturteil „Gut“.

Die Ergebnisse des Bosch Rotak 37 LI im Überblick:
+ Mähen
+ Handhabung
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
Gesundheit und Umwelt

Merkmale:
Preis für Ersatzakku: 170 Euro
Schnittbreite 37/20 cm
Schnitthöhe bis 68 mm
Volumen des Fangbehälters: 40 Liter
Maße zusammengeklappt (LxBxH): 94 x 39 x 66 cm


Der Akku-Rasenmäher von AL-KO ist besonders robust

Der AL-KO Moweo 42.5 Li (etwa 450 Euro) ist ein besonders robuster, jedoch auch recht schwerer Rasenmäher. Auf trockenem Gras zeigt der Akku-Rasenmäher von AL-KO die beste Leistung und kommt auch mit hohem Gras gut zurecht. Viele Einzelteile machen die Montage allerdings aufwendig. Die Schnitthöhe müssen Anwender umständlich an jedem Rad separat einstellen. Zudem ist er recht laut. Stiftung Warentest vergibt die Note „Gut“.

Die Ergebnisse des AL-KO Moweo 42.5 Li im Überblick:
+ Mähen
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
Handhabung
Gesundheit und Umwelt

Merkmale:
Preis für Ersatzakku: 135 Euro
Schnittbreite 42/28 cm
Schnitthöhe bis 75 mm
Volumen des Fangbehälters: 65 Liter
mit Füllstandsanzeige
Maße zusammengeklappt (LxBxH): 89 x 55 x 70 cm


Der Akku-Rasenmäher von Ryobi: Günstige Alternative zum Testsieger

Foto: Ryobi | RLM18X40H240

Foto: Ryobi | RLM18X40H240

Der Ryobi RLM18X40H240 (etwa 390 Euro) ist der preiswerteste Akkumäher, der im Test mit dem Urteil „Gut“ abschneidet. Trockenes Gras mäht er gut, auf feuchtem Rasen ist er immerhin noch Mittelmaß. Der Fangkorb lässt sich etwas umständlich abnehmen. Das Laden dauert lange, das Ladegerät speist nämlich nur einen der beiden Akkus.

Die Ergebnisse des Ryobi RLM18X40H240 im Überblick:
+ Mähen
+ Haltbarkeit
+ Sicherheit
+ Gesundheit und Umwelt
Handhabung

Merkmale:
Preis für zwei Ersatzakkus: 184 Euro
Schnittbreite 40/24 cm
Schnitthöhe bis 60 mm
Volumen des Fangbehälters: 50 Liter
mit Füllstandsanzeige
Maße zusammengeklappt (LxBxH): 72 x 45 x 50 cm


Vier Akkumäher sind „befriedigend“, zwei „mangelhaft“

Vier Akku-Rasenmäher im Test der Stiftung Warentest erhalten die Note „Befriedigend“:

  • Der Bauhaus Gardol GAM-E 43 LI (etwa 400 Euro) zeigt auf trockenem Gras gute Leistung, verstopft aber schnell bei nassem Schnittgut.
  • Der Hitachi ML 36DAL(2.5L) (etwa 450 Euro) bringt als einziger Akku-Rasenmäher im Vergleich einen Wechsel-Akku mit. Er schwächelt aber auf nassem Rasen.
  • Der Husqvarna LC 141Li (etwa 675 Euro) ist robust, mäht feuchtes Gras aber nur unbefriedigend.
  • Der Makita DLM380z (etwa 505 Euro) überzeugt auf trockenem, nicht jedoch auf nassem Gras. Zudem ist er unangenehm laut.

Für den Stiga Combi 40 AE (etwa 450 Euro) vergibt Stiftung Warentest das Urteil „Ausreichend“. Er arbeitet zwar leise, die Gebrauchsanweisung weist jedoch Fehler auf, zwei Akkus fallen im Test aus. Zweimal reicht es nur für die Note „Mangelhaft“: Der Greenworks Tools G-MAX 40V (etwa 360 Euro) und der Wolf-Garten 73V Li-Ionen Power 40 (etwa 500 Euro) zeigen mäßige Schnittleistung. Zur Abwertung führen verbotene, gesundheits- und umweltschädliche Chlorparaffine im Griffpolster.

Tipps, wie Sie den Akku-Rasenmäher reinigen und warten

  • Grundsätzlich ist die Akku-Rasenmäher Wartung recht einfach. Entleeren Sie nach jedem Mähen den Fangkorb und laden Sie den Akku wieder auf.
  • Während der Winterpause muss der Akkumäher richtig gelagert werden: Der Rasenmäher selbst kann im Schuppen überwintern. Der Akku braucht dagegen einen kühlen, frostfreien Raum.
  • Vor der Überwinterung sollten Sie den Akku-Rasenmäher reinigen. Entleeren Sie den Fangkorb vollständig und reinigen Sie ihn gründlich mit Wasser. Zurückgebliebenes Gras kann schimmeln.
  • Zur Lagerung sollte der Akku möglichst voll geladen sein, um vollständiger Selbstentladung vorzubeugen. Vor der Inbetriebnahme sollten Sie ihn abermals voll laden.
  • Mit der Zeit werden die Messer stumpf. Zur Akku-Rasenmäher Wartung gehört daher ein regelmäßiger Nachschliff. Die meisten Hersteller empfehlen, den Akkumäher zu diesem Zweck zum Fachhändler zu bringen.

Fazit: Mit trockenem Gras kommen viele Akku-Rasenmäher im Test der Stiftung Warentest (Heft 4/2017) gut zurecht. Auf nassem Gras überzeugt nur der Bosch Rasenmäher wirklich.

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